Noch keine Pläne für den Sommer? Dann komm mit uns vom 31. Juli bis 9. August 2026 an den Attersee in Österreich. Mit vielen Hunderten Jugendlichen aus ganz Deutschland und vielen anderen Ländern verbringen wir dort zehn Tage miteinander. Wir leben zusammen, lernen voneinander, haben Spaß und beraten, wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Das Camp ist ein Ort für neue Freundschaften, Diskussionen, Kreativität und vor allem für Zusammenhalt. Egal woher du kommst oder welche Sprache du sprichst – entscheidend ist, dass wir gemeinsam etwas verändern wollen.
Viele von uns spüren: Die Unsicherheit wächst. Kriege bestimmen die Nachrichten, immer mehr Geld fließt ins Militär, während in Schulen, Unis, Jugendzentren und im sozialen Bereich gekürzt wird. Mieten steigen, Nebenjobs reichen kaum zum Leben, Auszubildende arbeiten hart für wenig Geld. Gleichzeitig erzählen uns Politiker, die Jugend sei faul, oder sie versuchen, Migranten und Geflüchtete für Probleme verantwortlich zu machen. Sie hoffen, dass wir uns spalten lassen. Aber das lassen wir nicht zu.
Denn wir wissen: Egal, woher wir kommen oder wer wir sind – wir wollen gute Bildung, sichere Arbeitsplätze und eine Zukunft ohne Krieg und Unterdrückung. Dafür müssen wir selbst aktiv werden. Überall zeigen Jugendliche, dass sie ihr Schicksal in die Hand nehmen: in der Schülerbewegung gegen die Wehrpflicht, in Protestcamps gegen den Völkermord in Gaza an Universitäten, bei Demonstrationen gegen Kürzungen oder in den Arbeitskämpfen von Auszubildenden in den letzten Tarifrunden. Die Jugend ist in Bewegung und immer mehr von uns wollen nicht länger abwarten. Diese Energie bringen wir im Camp zusammen. Wir tauschen Erfahrungen aus, lernen voneinander und beraten, wie wir gemeinsam stärker werden und auch nach dem Camp weiter etwas verändern können.
Unser Sommercamp ist kein Ort, an dem andere für uns entscheiden. Wir organisieren unseren Alltag gemeinsam, kochen, halten den Platz sauber und unterstützen einander. In Versammlungen beschäftigen wir uns mit aktuellen Themen, diskutieren Erfahrungen aus Schule, Betrieb oder Uni und planen, wie wir aktiv werden können. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, in Workshops kreativ zu sein oder neue Fähigkeiten auszuprobieren – etwa in Tanz, Theater, Kunst, Graffiti, Film & Videoprojekten, Live-Musik, Musikproduktion, Selbstverteidigung und Journalismus & Schreiben.
Und natürlich kommt der Spaß nicht zu kurz: Wir schwimmen im See, machen Sport, lachen viel und verbringen die Abende mit Gesprächen und Musik. Oft entstehen gerade dort die Momente, die man nie vergisst. Im Camp zeigen wir, dass ein Leben ohne Konkurrenz, Ausgrenzung und Rassismus möglich ist. Internationale Solidarität ist für uns kein Schlagwort – wir leben sie, hören einander zu und wachsen zusammen. Daraus entsteht Mut für die Zeit nach dem Camp.
Wenn auch du sagst: So wie es läuft, darf es nicht weitergehen. Wenn du nicht nur zuschauen, sondern mitreden und mitgestalten willst, dann melde dich an – ob allein oder als Gruppe – und sei dabei.
Jetzt ist die Zeit, aktiv zu werden – wir haben eine Welt zu gewinnen!
